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Rezeption nach Gershwins Tod


Als Gershwin 1937 starb, war er der bislang erfolgreichste amerikanische Komponist. Auch in Europa war er bekannt, sogar im Deutschland unter Hitler, wo seine Werke zwar nicht aufgeführt werden durften, weil sie ja von einem „Juden“ stammten, aber trotzdem sehr beliebt waren. Im zweiten Weltkrieg erhielt ein amerikanisches Marineschiff den Namen „SS George Gershwin“. Wenig später wurde in New York eine Stiftung zur Unterstützung junger Komponisten nach ihm benannt. In den 50ern wurde ein „George Gershwin Theatre“ eröffnet, verschiedene Schulen und Universitäten übernahmen den Namen Gershwins ebenfalls. In den 70er zierte ein Portrait des Komponisten eine Sonderbriefmarke. 1989 wurde ein Gedenkkonzert in London anlässlich seines 100. Todestages weltweit übertragen.
Über das ganze 20. Jhd. wurden Gershwin immer wieder Rundfunkprogramme und Konzerte gewidmet. Seine Songs wurde von berühmten Interpreten wie beispielsweise Ella Fitzgerald aufgenommen und die Filmindustrie griff oft auf seine Musik zurück, so auch im Film An American in Paris, der prompt mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
Auch die Literaturszene ist nach wie vor an diesem Komponisten interessiert, was die relativ zahlreichen Neuerscheinungen der letzten Jahre beweisen.
George Gershwins Name und Wirken nimmt in der Musikwelt eine wichtige Stellung ein und sein Ruhm wächst offensichtlich weiter.