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Auf dem Weg zum ErfolgBei seinem nächsten Job als Korrepitor für ein Musical hatte George jeden Tag Kontakt zu Jerome Kern, seinem Vorbild, der aber selbst überwältigt von Gershwins Improvisationskunst war. Kern heuerte ihn sodann gleich noch für das nächste Musical an. In dieser Zeit vergrößerte sich auch Gershwins Freundeskreis und er entdeckte bald seine Vorliebe für das Nachtleben, Parties und schöne Frauen. Auch Irving Berlin bot ihm einen gutbezahlten Job als Arrangeur für seine Stücke an. Gleichzeitig riet er Gershwin aber wieder davon ab, mit folgender Begründung: „Erstens bist du zu gut dafür und zweitens würdest du mich über kurz oder lag imitieren und das schadet bestimmt deinem eigenen Stil.“ Auf diesen Rat hin nahm George das Angebot trotz verlockender Bezahlung nicht an. Wenig später lernte er Max Dreyfus kennen, den bedeutendesten Verleger der Musikindustrie, der ihm zusagte, seine eigenen Songs für einen angemessenen Preis in seinem Verlag Harms zu veröffentlichen. Nach seinem ersten Song bei Harms bekam George ein Angebot, eine Revue zu schreiben, was aber in einem Desaster endete. Zur gleichen Zeit begann auch die Zusammenarbeit von George und seinem Bruder Ira. George lieferte die Musik und Ira schrieb einen Text dazu; der erste gemeinsam Song hieß „The Real American Folk Song“. So begann auch die Karriere von Ira als professionellem Songtexter. Ira war schon immer recht belesen gewesen und seine Leidenschaft für das Schreiben zeigte sich schon in seiner High School Zeit, als er in einer Schülerzeitschrift schon eine eigene Kolumne betreute. Später wurden seine Berichte und Kritiken aber auch literarische Open in der Presse veröffentlicht und bald wagte er sich auch an Songtexte. Beachtlich ist vor allem, dass Ira sich das Dichten und Songtexten mit Hilfe einiger weniger Vers- und Reimbücher selbst beibrachte. |